1,4 Millionen Euro für unser Freibad – jetzt geht es an die konkrete Planung
Das sind großartige Nachrichten für unser Freibad: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Sanierung des Freibads Alpirsbach für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ ausgewählt. Für unser Projekt sind 1.417.500 Euro Bundesmittel vorgesehen – das entspricht einer Förderquote von 75 Prozent.
Wie besonders diese Entscheidung ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Bundesweit wurden 960 Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von rund 3,2 Milliarden Euro eingereicht. Zur Verfügung standen jedoch nur 250 Millionen Euro – das Programm war damit rund 13-fach überzeichnet. Lediglich 195 Projekte wurden ausgewählt. Alpirsbach gehört dazu. Das ist alles andere als selbstverständlich und zeigt, dass unsere Projektskizze überzeugen konnte.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Bewerbung unterstützt haben. Besonders danken wir unseren Bundestagsabgeordneten Saskia Esken (SPD) und Klaus Mack (CDU), die sich in Berlin für das Projekt eingesetzt haben. Ebenso danken wir Bürgermeisterin Vanessa Schmidt, der Stadtverwaltung mit Stadtbauamt und Kämmerei sowie dem Gemeinderat für ihren Einsatz und die offene und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Förderverein.
Esken und Mack bringen die Bedeutung des Programms auf den Punkt: „Diese gezielte Zuweisung ist gelebte Daseinsvorsorge. Das Programm sorgt dafür, dass Schwimmbäder als Orte der Begegnung, des Schulschwimmens und des Vereinssports für alle Generationen erhalten und bezahlbar bleiben.“
Von der Projektskizze zum konkreten Plan
Mit der Auswahl ist die erste große Hürde genommen. Phase 1 war das Interessenbekundungsverfahren: Projektskizze entwickeln, einreichen und den Bund überzeugen. Das ist gelungen.
Jetzt beginnt Phase 2, das sogenannte Zuwendungsantragsverfahren. Die Inhalte der Projektskizze werden nun konkretisiert und final ausgearbeitet – bezüglich Fachplanung, Kosten und Finanzierung, Zeitplan sowie der interkommunalen Zusammenarbeit mit Aichhalden-Rötenberg. Auch die Finanzierung des kommunalen Eigenanteils muss gesichert werden. Der Förderverein hat bereits 70.000 Euro als festen Bestandteil in die Projektfinanzierung eingebracht. Der Gemeinderat muss das Projekt und die Bereitstellung des verbleibenden Eigenanteils verbindlich beschließen. Danach kann der endgültige Zuwendungsbescheid folgen.
Nun müssen Stadtverwaltungen, Gemeinderäte, Fachplaner und Förderverein gemeinsam zügig die nächsten Schritte angehen. Die Sanierung soll in mehrere Bauabschnitte gegliedert werden. Ziel ist es, zwischen den Bauabschnitten den regulären Freibadbetrieb zu ermöglichen.
„Wir freuen uns riesig über diese Entscheidung! Nach so vielen Jahren des Dranbleibens, Anpackens und gemeinsamen Einsatzes für den Erhalt unseres Freibads haben wir jetzt eine konkrete Perspektive. Schritt für Schritt kann daraus nun ein saniertes Freibad werden. Ganz im Sinne unseres Mottos: Gemeinsam erhalten. Gemeinsam gestalten."
Der Vorstand des Fördervereins Freibad Alpirsbach
Presselinks zum Nachlesen:
https://www.klausmack.de/mackauftour/1910
https://www.facebook.com/klaus.mack.37/posts/-gute-nachrichten-für-alpirsbach-und-die-gesamte-region-der-bund-unterstützt-die/29064287303179283/
https://www.instagram.com/p/DdrAGwPiqw6/
https://www.facebook.com/EskenSaskia/posts/große-freude-für-frühschwimmer-familien-und-andere-freunde-der-freibadkulturdie-/1521675993101042/



